Flossband

FLOSSBAND

 

 

Beim so genannten Flossing mit dem Flossband handelt es sich um eine kompressionsbasierte Intervallmethode, die zum Ziel hat Gelenke zu mobilisieren und so den vollen Bewegungsumfang wiederherzustellen.

 

Im Leistungssport verspricht man sich dadurch einen schnelleren Wiedereinstieg ins Training, eine Muskelregeneration und -aktivierung, eine verbesserte Gelenkmechanik und einen positiven Effekt bei faszialen Verklebungen. Die Gewebekompression durch das Flossband und das anschließende Bewegen des „umflossten“ Gelenkes sollen für einen Rückgang von Schwellungen und Ergüssen sorgen (z.B. bei Stauchungen, Prellungen) sowie den Bewegungsradius vergrößern. So wird Flossing seit einiger Zeit auch in der Physiotherapie eingesetzt bei Patienten mit postoperativ und -traumatisch bedingten Schwellungen und Bewegungseinschränkungen.

 

Mittlerweile konnten schon viele positive Erfahrungen bei der Behandlung von Sportverletzungen, bei Schwellungen und Bewegungseinschränkungen gesammelt werden.*

 

 

Wie funktioniert das Flossband?

 

Um unter Kompression aktiv oder passiv komplexere Bewegungen durchführen zu können, bedarf es eines geeigneten Materials. Das PINOFIT® Flossband aus Naturlatex ermöglicht mehr Beweglichkeit, ohne dass es sich während der Übung löst. Dabei wird das PINOFIT® Flossband um das zu behandelnde Gelenk und großflächig um den umgebenden Bereich in der Regel mit 50 % Dehnung und überlappend angelegt und festgesteckt. Während der Kompression wird die Struktur mobilisiert, passiv, assistiv und aktiv bewegt. Darauf folgt ein bandfreies Intervall. Die geeignete Anwendungsdauer der beiden Intervalle von je ca. 1-3 min ist vom Gewebestatus abhängig. Ausgehend von den physiologischen Bedingungen bestimmt der Therapeut die Anzahl der Wiederholung.

 

 

Vorteile des PINOFIT Flossbands:

 

    • Profi-Qualität in 1,5 mm Stärke
    • In drei verschiedenen Breiten erhältlich
    • Aus reinem Naturlatex (zu 99 % frei von Allergenen)
    • Medizinprodukt

 

 

Wie wirkt die Anwendung mit dem Flossband?

 

    • Verstärkte Resorption von Gewebeflüssigkeit (Abschwellen),
    • Stimulation der Mechanorezeptoren (verringertes Schmerzempfinden, größerer Bewegungsradius wird während der Bewegung toleriert),
    • Einfluss auf das fasziale Gewebe (Flüssigkeitsaustausch, Lösen von Verklebungen),
    • Distraktionskraft (Flexion Gapping) am Gelenk (verbesserte Beweglichkeit),
    • intensive Neuversorgung nach Blutstau des vormals unterversorgten Gelenks/Gewebes.

 

 

Dadurch soll Folgendes erreicht werden*:

 

    • Schmerzlinderung
    • Verbesserung der Muskelaktivierung um das mobilisierte Gelenk
    • Optimierung der Gelenkmechanik
    • Zunahme vom Bewegungsradius (ROM)
    • Abschwellen von Ergüssen
    • Optimierung von Stoffwechsel- und Trophik
    • Unterstützung der Regeneration

 

 

Durch die Flossing-Methode kann keine Heilung der Strukturen erwartet werden. Die Anwendungsbeobachtungen deuten jedoch darauf hin, dass Sportler sich in dieser Zeit deutlich besser fühlen und schneller wieder bewegen ohne eine Schonhaltungen einzunehmen oder Ausweichbewegungen zu machen.

 

 

Die richtige Anwendung: Flossing Techniken

 

Um Komplikationen und mögliche Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig die richtige Technik beim Flossing durchzuführen. Die Anwendung sollte am besten nur durch professionelle Anwender mit Kenntnissen in Pathologie, Anatomie und Physiologie erfolgen. Auch sind die entsprechenden Kontraindikationen zu berücksichtigen. Einfache Techniken im Sportbereich sollten nur nach entsprechender Einweisung durch einen Fachkundigen selber durchgeführt werden.

 

Hier finden Sie Informationen zu unseren Schulungen: PINOFIT Flossing Intensivkurs.

 

 

Was ist beim der Anwendung mit dem Flossband zu beachten?

Das Gefühl nach Anbringung des Flossbands ist nicht angenehm, jedoch ist diese Unbequemlichkeit nicht schädlich. Dabei sollten unbedingt allgemeine Regeln beachtet werden:

 

 

    • Bei auftretenden Taubheitsgefühlen, Kribbeln oder Weißfärbung der Extremitäten muss das PINOFIT® Flossband sofort abgenommen werden.
    • Kontraindikationen sind Gelenk- und Muskelverletzungen, die der Abklärung durch einen Arzt bedürfen, Verletzungen, Hauterkrankungen/-verletzungen, arterielle Verschlusskrankheiten, Herzinsuffizienz, Kreislaufschwäche, Venenerkrankungen/-schwäche, Tumore, Fieber, Infektionen und Klaustrophobie.

 

Als Anschlussbehandlung an eine Behandlung mit dem PINOFIT Flossband bietet sich bspw. eine professionelle Sportmassage oder das Kinesiologie Taping mit PINOTAPE an. Informationen zu Zielen, Wirkung und Indikationen von Kinesiologie Tape finden Sie hier.

 

*Die Wirkung des Flossings beruht bisher auf einer Vielzahl solcher Erfahrungsberichte und ist leider nach den Kriterien der Evidenz-basierten Medizin (EbM) noch nicht hinreichend belegt. Ebenso ist die Wirkweise bisher rein hypothetisch.

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